17. Februar 2012

Basenfasten

Ich bin ja ein ausgesprochener Süßkram-Esser, besonders in Streßzeiten schlag ich da besonders gern zu und esse leider  auch zwischendurch alles Mögliche. Um davon  weg zu kommen und wieder vollwertig zu essen, habe  ich eine Woche Basenfasten gemacht. Eigentlich müsste es Basenessen heißen, denn mit Fasten hat das Ganze nix zu tun.Fasten wäre aber auch gar nichts für mich. Anregung fand ich in dem Buch "Basenfasten für Eilige" von Sabine Wacker.
Gerade die  Rezepte für die ersten Tage fand ich schon sehr üppig. Die weiteren Tage habe ich nach eigenem Gutdünken gegessen. Aber immer 100% basisch. Vorbereitet für den nächsten Tag habe ich nur einmal. Sonst wurde auch abends schnell Gemüse gedünstet oder Kartoffeln gekocht. Brühwürfel gab es nur einmal- so eilig will ich es beim Essen gar nicht.
Erstaunlicherweise ging es tatsächlich ohne Brot und Käse, auch kein Heißhunger, aber leider gab doch Süßkram in Form von Trockenobst. ( Ich wusste gar nicht wie lecker getrocknete Ananas schmeckt.)
100% basisch war kein Problem, aber es wird auch eine mehrmalige Darmreinigung mit Glaubersalz empfohlen. Zu so etwas habe ich ja ein gespaltenes Verhältnis. Und salinische Entrümpelung des Darm stelle ich mir schon heftig vor. Ich habe es dann mal ganz zaghaft nach einem  Ayurveda-Rezept mit 10ml Rizinussöl probiert, das war bis auf das Bauchzwicken wirklich nicht der Rede wert. Beim nächsten Mal die 20 ml hatten da schon mehr Wirkung. Beim letzten  Mal hatten 20ml allerdings keine Wirkung. Schon eigenartig. Vielleicht bin ich schon völlig entschlackt *grins*

Fazit:
  • Basich essen ist nicht so kompliziert im Alltag wie ich dachte. 
  • Auf dem Dorf ist es  schwierig immer frisches Gemüse zu bekommen. Also bessere Planung beim Tiefkühlgemüse. (Den b**-frost Fahrer wird´s freuen)
  • Entsäuerung?
  • Rohkost bis zum Nachmittag ist für mich nicht immer machbar, aber definitiv besser verträglich als     abends.
  • Auch Trockenobst hat Kalorien :-)
  • Ich esse zu oft gedankenlos nebenher - da muss ich aufpassen
  • Wenn ich vernünftig  esse, gibt es auch das Wohlfühlgewicht zurück.
Jetzt kommt es nur darauf an im Alltag nicht wieder in den alten Trott zu verfallen. Na schaun wir mal.
Heute hat es bis jetzt gut geklappt: Obstfrühstück, Wirsing-Lauch-Gemüse mit Kartoffeln und Salat.und ein paar getrocknete Mangostreifen und 2 getrocknete Feigen

12. Februar 2012

Joana- wird´s noch?

Manchmal soll alles so schnell gehen, dass frau sich selbst im Weg steht: Habe ich doch tatsächlich statt des Zuschnitts für ein Halsbündchen ein Armbündchen zugeschnitten. Das brauch´ ich doch gar nicht!
Zum Glück habe ich es aber noch rechtzeitig gemerkt.

Die geriehene Knopfleiste finde ich ja witzig und obwohl schon vorbereitet werde ich sieaber  doch weglassen. Gefällt mir zu dem Blumenstoff doch nicht. Vielleicht passt sie ja ein anderes Mal.
 
Doch schon lauert das nächste Problem. Wieviel dehne ich das Bündchen, wenn in der Anleitung "gut gedehnt" steht?
Ich habe recht gut gezogen gedehnt, jetzt ist es ziemlich stark gefältelt. Muss dass so? Ich habe beschlossen: Ja das muss so!
Aber ständig nach außen klappen, dass muss darf nicht sein. Aber wozu hat mein Maschinchen so schöne Versäuberungsstiche. Also frohgemut losgelegt. Der Faden ist auch nur 3x gerissen. Ich könnte...

Wenn ich so darüber nachdenke, habe ich bei noch keiner Naht mit Overlookstichen ohne reißenden Faden genäht. Was mach ich denn da falsch? Das doofe daran die Probenaht geht immer und auch das erste Stück der Naht funktioniert. Erst, wenn es zu aufwendig erscheint die schon geschaffte Naht auf zu trennen, reißt der verdammeleite Faden.

Jetzt überlege ich gerade, ob es einen linken und rechten Arm gibt? Auf dem Schnitt finde ich keine Passzeichen. Ich weiß da gab es was mit größerer und kleinerer Rundung an der Schulter, aber wie war das noch und wieso sehe ich das nicht an meinen Zuschnitten?
Vermutlich ist mein Gehirn eingefroren. Also erst einmal einen heißen Tee trinken gehen. Vielleicht geht es dann ja besser.




29. Januar 2012

Herdentrieb-Joana

Nachdem ich in so vielen blogs darauf gestoßen bin, will ich nun endlich auch an einer Joana arbeiten.
Vor Jersey hab ich ja irgendwie Respekt. Da ich aber immer wieder höre, das es ganz einfach ist, schnell geht  und auch der Schnitt soll ja so einfach sein, nun dann befreit ich doch mal 2 Stoffstücke aus dem Schrank. Gesagt, getan. Vorgewaschen sind die Stoffe und gebügelt  eigentlich auch. Eigentlich, denn das ewige Rein- und Rausgezerre von Stoffen macht natürlich neue Falten. Also "schnell" gebügelt. Schnell ging das ja gar nicht.
Danach auf dem Fußboden ausgelegt. Wo bitte ist der Fadenlauf in diesem Stoff zu sehen und warum scheint er nicht gerade zu laufen? Irgendwie wurde es dann doch gerade und faltenfrei, jedenfalls auf der oberen Seite. Weil ich mit einer normalen Maschine nähen werde, habe ich die  üblichen Nahtzugabe  angezeichnet. Machte keinen Spass, denn das Rädchen schob Wellen von Stoff vor sich her und hatte demzufolge so einige Aussetzer Also nachgebessert und endlich  mutig zugeschnitten. Die Länge auf den ganzen Stoff ausgedehnt. Auch daran gedacht, dass der  hinteren Ausschnitt höher gehen soll, also das kleine Teil an den Stoff angeklebt. Gut.Geschafft.

Nun das ganze noch Mal mit dem Stoff für die Ärmel. Die scheinen mir etwas kurz also ein paar Zentimeter mehr angeschnitten. Auch fertig. Nun aber erst einmal den Rücken strecken und dehnen. Die Stoffreste aufs Bügelbrett  und den Streifen für den Ausschnitt zugeschnitten und in den Bruch gebügelt.Und nun: Der Nähnachmittag ist rum und ich habe nicht einen Stich genäht.  Für die Schulternaht wäre ja "schnell" noch Zeit, aber aus Erfahrung weiß ich, dass "mal schnel"l oder "nur kurz" selbst bei idiotensicheren Sachen zumeist beim Nahttrenner landen. Und deshalb und wegen des Respekts (siehe oben) geht es hoffentlich am nächsten Wochenede weiter. Bitte Daumendrücken!

Fazit:Wenn von schnellem Jersey-Nähen die Rede ist, ist wohl nicht der Zuschnitt gemeint-oder?

Farbspiele

Die Reflexe der Autoscheibe find ich ja ganz lustig

23. Januar 2012

7 Sachen vom 22.Januar 12

Immer wieder Sonntags ganz nach  Frau Liebe

 7 Sachen, die ich heute mit meinen Händen getan habe:

Obst für´s Frühstück geschnippelt

Brot gebacken


Meine Wolltunika von Flusen befreit


Bilderbücher für einen kleinen Menschen vom Boden geholt

Kisten und Zeitschriften für einen großen Menschen gepackt

Schränke ausgeräumt und zum Teil auch schon abgebaut

abeingetaucht


21. Januar 2012

Svea die Zweite

Es ist immer ja immer so, dass wenn ein Fotograf zu Hause ist entweder keine Zeit oder eben kein entsprechendes (Sonnen)wetter ist. Deshalb blieb die Svea bisher immer unfotografiert.
So habe ich halt heute mal wieder ein Selbstporträt versucht. Wie immer als unbefriedigend empfunden. Aber trotzdem: Augen zu und durch :-) Und die Bilder doch hochgeladen:

Nein die Ärmel sind nicht zu kurz, sondern ohne verkrampftes Stehen genau richtig

Die Karos stimmen-fast-

Für die Ärmel habe ich selbstgefertigtes Schrägband verwendet

Der Ausschnitt ist größer als im Schnitt. Dafür habe ich keinen Reißverschluss einnähen brauchen.

Schnitt: Svea von farbenmix
Stoff: vom Stoffmarkt

Den Stoff hatte ich vorgewaschen. Leider war er danach sehr verzogen. Fragt nicht wie lange ich deshalb für den Zuschnitt gebraucht habe. Beim Tragen der Tunika fällt es zum Glück wohl nur mir auf.

8. Januar 2012

7 Sachen Sonntag 8.Jan.12

Ob Frau Liebe wieder einlädt?Ich hoffe es.
Hier jedenfalls Bilder von 7 Sachen, die ich heute mit meinen Händen getan habe:


die Advents-und Weihnachtssachen auf den Boden gebracht


weil ich neu geordnet habe, mal lieber die Kisten beschriftet


mich von Klamotten getrennt


vorher aber noch die Knöpfe abgetrennt


wieder vom Stollen gegessen ,
ja es ist immer noch welcher da

Kamera-Akku gewechselt
zum Glück war der Zweitakku geladen


Stoffe rausgesucht