30. Juni 2010

Leinentasche

Ich versuche ja immer noch, verschieden Nähtechniken zu lernen und zu probieren. Also nichts Experimentelles sondern einfach die Grundlagen.
Diesmal standen Kellerfalten auf dem Plan. Doch die sollten schon nicht einfach so genäht werden. Nein es sollte  irgend ein sinnvolles Teil dabei entstehen. Aber was?
Die inneren Stimmen :
"Ein Rock! hm, na ja, als fast nur Hosenträgerin;schon wieder? Lieber nicht.
Einen schicken Mantel ! die Träumerin :-) Wer soll den nähen?
Eine Tasche? Eine Tasche!
Gedacht und zugeschnitten. Aber wie verschliessen? Mit Knopf? Zu unsicher, mit "Überschlag"?  Nö verdeckt ja die Falten. Mit Reißverschluss - irgendwie.  Wie?
So ist es geworden:

Stoffe: leinen ikea
RV: recyclet 
Band: Farbenmix
Innen mit Schlüsselband, Schlüsselring, falls man mal ein Täschchen zum Einhängen hat, und natürlich eine Tasche für´s Mobiltelefon. Diese hat an den Seiten auch Falten.


Den RV habe ich frei Schnauze eingenäht. Die Seiten sind noch nicht optimal, es ja eigentlich keine Taschenseitenteile gibt. Auch sitzt er mir etwas zu tief, so zwischen dem Beutelteil und dem Rand.
 Der Einfachheit halber hatte ich ihn ganz mutig zerlegt und sozusagend als Meterware vernäht. Zum Glück ging das Auffädeln des Zippers wirklich ganz einfach. Die Anleitung dazu habe ich mir im www gesucht. 
Ich bin  trotzdem sehr zufrieden mit meiner Tasche. Aber damit ich sehe wie andere es so genäht hätten, liegt seit gestern hier der Schnitt für eine Claire. Und schmunzeln musste ich als ich sah, dass da auch Falten/Kellerfalten gibt.




Kommentare:

Wolle Natur Farben Raum hat gesagt…

So ein gelungenes Teil , gratuliere !
LG Anna

jane`s hat gesagt…

Den Kampf mit der Nähmaschine habe ich schon vor Jahren aufgegeben. Aber wenn ich Deine Tasche so sehe: Ich werd's mir noch einmal überlegen!

GlG Jane